Kiekebusch

Chronik

1427 Kiekebusch wurde das erste Mal am 9.Februar 1427 in den Lübbener Stadtrechnungen erwähnt. Es sind Rechnungsposten im Stadtbuch 1 über das Heilige Geist-Spital. Eintragung: „Bato zu Kikepuch hat sie bescheiden“ Anmerkung: d.h. er hat die Abgaben für das Spital bezahlt.
1475 Erste Erwähnung des Priorgrabens für die Glinziger Teiche
1480 In Kiekebusch gehört Hans von Zabeltitz der Besitz-Anteil 1 mit vier Bauern, Anteil 2 von Kiekebusch gehörte der Familie von Zabeltitz
1503 gehört der Anteil 1 von Kiekebusch den Söhnen von Hans von Zabeltitz Christoff, Peter und Caspar, später Peter allein
1519 wird der Anteil 2 von Kiekebusch an Sohn Sigmund von Zabeltitz entlehnt
1537 erhielten die Söhne von Peter Caspar, Hans, Baltasar und Christoff die Belehnung des Anteiles 1 von Kiekebusch
1576 Die Hüfner Semko, Jurisch und Böttcher und ein Gärtner werden in Kiekebusch erwähnt, Besitzer des Anteiles 1 ist Barthold von Mandelslo, dann sein Sohn Hartbort, der Anteil 2 mit dem Richter, dem Lehmann, acht Hüfnern, vier Gärtnern und dem Gericht über das ganze Dorf gehört seinem Sohn Georg von Zabeltitz
1586 übernimmt den Anteil 2 von Kiekebusch Sohn Sigmund von Zabeltitz
1596 wird der Anteil 1 an Caspar von Muschwitz veräußert, der aber verkauft das Vorwerk zu Kiekebusch an Felix von Löben zu Briesenick
1602 stirbt Felix von Löben zu Briesenick ohne männliche Nachkommen, seine Vettern Georg und Heinrich verkaufen den Anteil 1 im selben Jahr an Valentin von Löben zu Frauendorf.
1608 starb Christoff von Zabeltitz, seine Söhne verkauften den Anteil 2 an Jacob von Muschen
1623 veräußert Abraham von Löben den Anteil 1 in Kiekebusch von sechs Hufen an Hans von Seelstrang
1623 am 11. Dezember werden einem Schuster in Kiekebusch Leder und Stiefel gestohlen, den beiden Beschuldigten wird die Todesstrafe ausgesprochen
1626 Durchzug und Einquartierung der Truppen Wallensteins. Wallenstein ist mit ca. 40 000 Mann in Cottbus und Umgebung
1634 wird der Anteil 2 von Kiekebusch an Jacob von Muschen übergeben
1635 Kiekebusch hat sechs Ritterhufen, 22 Bauerhufen, davon ein wüst, sechs Gärtnerhufen, davon sind zwei wüst
1638 Ein Kind wird von einem Bären zerrissen. Wölfe und Bären sollen sich stark vermehrt haben.
1648 starb Abraham von Löben, sein Sohn Hans Ernst verkaufte den Besitz in Kiekebusch sogleich an Otto Wilhelm von Minkwitz
1652 Namentliche Erwähnung aller Einwohner von Kiekebusch, einige Familien sind namentlich jetzt noch in Kiekebusch
1654 kauft den Besitz Kiekebusch, Anteil 1 Johann Zander
1658 verkauft Johann Zander den Besitz Kiekebusch, Anteil 1 an Eva Beyse, geb. Selchow, sie verkauft es später an die Familie von Muschen
1659 wird der Anteil 2 altershalber an den Sohn Hans Sigismund von Muschen vererbt
1683 wird der Anteil 2 von Hans Sigismund von Muschen nach seinem Tode an seine sechs Söhne vererbt
1688 am 7. Juli wird der Schulze von Kiekebusch verhaftet, weil er gegen die harten, schweren Frondienste rebelliert hatte, er wird zu 14 Tage Wallarbeit in der Festung Cüstrin verurteilt
1692 wird der Anteil 2 nach Erbteilung an den Sohn Hans Sigismund von Muschen überschrieben
1696 kamen alle Güter von Branitz, Kiekebusch und 1/3 Haasow zur Versteigerung, wobei es August Sylvius Reichsgraf von Pückler erwarb. Kiekebusch blieb seit dieser Zeit in den Besitzungen der Familie von Pückler. Die Bauern sind leibeigene
1717 Einführung der allgemeinen Schulpflicht
1718 Namentliche Erwähnung der Einwohner von Kiekebusch, Zwei-Felderwirtschaft, Weide alle Jahre vom Hochwasser der Spree verdorben. Bier holen die Kiekebuscher aus Kottbus immer eine ¼ Tonne (ca. 40l) Cottbus braut gutes Bier und ist dadurch bekannt
1780 Hochwasser überflutet Kiekebusch
1806 Preußen, auch Cottbus und Kiekebusch, wird französisch besetzt, da Preußen den Krieg gegen Frankreich verloren hat. Im Anschluss daran wird Kiekebusch sächsisch, weil Sachsen auf die Seite Napoleons (als Sieger) übergewechselt ist
1809 Kieckebusch oder Kikebusch hat sechs Ganz-Bauern, 17 Halb-Bauern, drei Büdner, eine Schmiede, im Ort leben 192 Menschen, es gibt 32 Feuerstellen und 30 Hufen Bauerland, Kiekebusch gehört zum Gut Branitz des Grafen Pückler
1813 16. Juli – Beim Rückzug der napoleonischen französischen Truppen werden fünf desertierte Soldaten am Fehrower Weg hingerichtet. Die Soldaten wurden im französisch besetzten Rheinland durch Napoleons Heer zwangseingezogen
1814 Namentliche Erwähnung der Einwohner von Kiekebusch, die gegen die französische Armee Napoleons gekämpft haben, die Franzosen werden 1815 geschlagen, Kiekebusch wird wieder preußisch
1820 ist die Schule in Kiekebusch abgebrannt, der Lehrer Mattes Twarz unterrichtet die Kinder in seinem Wohnzimmer. In Kiekebusch werden bis 800 Schafe geweidet, der Dorfschmied Christian Lehmann ist zugleich Dorfschulze, er hatte sieben Kinder
1830 in Kiekebusch beginnen preußische Beamte mit den Agrarreformen, die Leibeigenschaft zum Fürsten Pückler geht zu Ende, die Bauern müssen die Spreeufer befestigen und Straßen und Brücken instandhalten, sie erhalten im Gegenzug Land und werden nach Rückzahlung der Schulden freie Bauern Der Pfarrer Happatz aus Madlow unterschreibt die Unterlagen für Kiekebusch. Kiekebusch gehört zum Kirchspiel Madlow, beim Pfarrer Happatz lebt der berümte Maler Carl Blechen, in Kiekebusch werden die Originalunterlagen zur Agrarreform gefunden, (bereits als Buch veröffentlicht)
1835 Die Gemeinde Kiekebusch muss das Hirtenhaus für 14 Taler vom Gut Branitz abkaufen, das Hirtenhaus wird Schulhaus. Es wird wendisch gesprochen. Die meisten Bauern können weder lesen noch schreiben
1845 Fürst Herrmann von Pückler beginnt in Branitz mit dem Bau eines Landschaftsparkes, einige Großbäume kommen aus Kiekebuscher Gärten und Fluren. Zum Verpflanzen wird ein Groß- Pflanzwagen gebaut. Fürst Pückler kauft mehrere Großbäume aus Kiekebusch Kiekebusch hat 278 Einwohner
1864 Projekterarbeitung eines Elbe-Elster-Spree-Oder-Kanals, der durch Kiekebusch und Cottbus gehen soll, aber nie gebaut wird
1866 Eröffnung der Bahnlinie Berlin-Cottbus, Baubeginn der Bahnlinie nach Görlitz durch Kiekebusch, Baubeginn der Festung an der Madlower Spreebrücke, um eventuelle schnelle Angriffe aus Sachsen nach Berlin zu stoppen
31. Dez. 1867 Gesamteröffnung der Strecke Berlin-Cottbus-Görlitz.
1867 Kiekebusch hat 280 Einwohner
1875 Kiekebusch hat 279 Einwohner
1880 Die Volkszählung ergab für die Stadt Cottbus 25590 Einwohner, in Kiekebusch 316
1885 Volkszählung: 28249 Einwohner in Cottbus, in Kiekebusch 337
1890 Kiekebusch hat 362 Einwohner, 1895 – 360 Einwohner
1896 Hochwasser überflutet die Stadt
1897 schweres Hochwasser
1898 In Kiekebusch eröffnet die Bäckerei Noatke, erstes Foto aus Kiekebusch, wieder schweres Hochwasser
1900 Der Kiekebuscher Männerchor wird gegründet, erneutes Hochwasser Cottbus hat zum Jahresbeginn 38322 Einwohner, Kiekebusch 400
28. Juli – mit dem Bau der Straßenbahn wird begonnen
1901 wieder schweres Hochwasser, hohe wirtschaftliche Schäden
1902 In Kiekebusch wird eine neue Schule gebaut
1903 Gründung des Sportvereins Kiekebusch
1905 Kiekebusch hat 444 Einwohner, die Bahnlinie Cottbus Görlitz wird zweigleisig ausgebaut Ursache: Am 7. August
1908 Am 15. Oktober wird rechts der Bahnlinie Cottbus-Görlitz zwischen den Stationen Cottbus und Neuhausen am km 119,86 gelegene Haltepunkt Kiekebusch für den Personen- und Expressgutverkehr eröffnet.
1910 Cottbus hat 48642 Einwohner, Kiekebusch 486, Kiekebusch bekommt Straßennamen, bisher reichten Hausnummern aus
1911 Beginn des Bau’s der Bahnhofstraße, zwischen Madlow und Kiekebusch wird eine Holzbrücke gebaut, bis zu diesem Zeitpunkt hatte Kiekebusch durch die Spree eine Furt (in Höhe des Sportplatzes) die Straße geht durch die Madlower Mühle oder es wird die Kirchsteigbrücke benutzt
1912 Gründung des Kleintierzüchtervereins Kiekebusch
1913 Vorlage zu einem „wünschenswerten Verkehr der Dörfer untereinander“ vom Landrat des Kreises Cottbus-Land Freiherr von Wackerbarth zum Bau der Straße nach Kahren. Im gleichen Jahr wird in Kiekebusch die Bahnhofstraße und die Straße nach Kahren gebaut, zugleich die erste Spreebrücke nach Madlow, eine Holzbrücke. Die Straße wird Kaiser-Wilhelm-Straße genannt. Dieser Name setzt sich aber nicht durch. Die Straße wird nach dem Bau des Bahnhofes in Kiekebusch in Bahnhofstraße umbenannt. Beginn des Bau`s der Mühlenbahn vom Haltepunkt 4.Klasse Kiekebusch zur Großen Mühle in Madlow. Es ist eine Pferdebahn mit 600 mm Spurweite. Die Gleise verliefen auf der Nordseite der Bahnhofstraße.
1915 wurde der Haltepunkt Kiekebusch für Wagenentladungen erweitert, am 15.04.1922 wurde er für Stückgut freigegeben. Es wurde mit Planwagen Korn vom Haltepunkt Kiekebusch zur Madlower Mühle, zurück Mehl transportiert. Die Madlower Mühle ist gleichzeitig eine Öl- und Schneidemühle zum Schneiden von Balken und Brettern, die ebenfalls mit der Mühlenbahn zum Bahnhof Kiekebusch transportiert werden
1919 Kiekebusch hat 499 Einwohner, 1925 – 534 Einwohner
1922/23 Die Straße nach Kahren wird von russischen Kriegsgefangenen fertiggebaut
1926/27 schwere Hochwasser, Kiekebusch überflutet, bis Haasow steht alles unter Wasser, die Holzbrücke über die Spree wird beschädigt
1928 In Kiekebusch feiert der Kriegerverein Fahnenweihe. Wilhelm Homann ist Couracier (Meldereiter)
1929 8. Februar – anhaltende Frostperiode. In der Nacht werden minus 32 Grad gemessen
1930 schweres Hochwasser, 15 m aus dem Mittelteil der Madlower Holzbrücke wird weggerissen. Danach wird eine Betonbrücke gebaut und nach dem Landrat Eichler „Eichlerbrücke“ benannt. Der Landrat hatte sich trotz Inflation und Weltwirtschaftskrise für den sofortigen Wiederaufbau der Brücke eingesetzt
1934 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kiekebusch
Die Pferdebahn durch Kiekebusch wird stillgelegt, die Transporte von Holz und Korn zur Madlower Mühle übernehmen LKW, die 600 mm Schienen verbleiben noch lange in der Bahnhofstraße und am Bahnhof Kiekebusch
1937 Wendische Sraßennamen werden in Kiekebusch umbenannt
1941 Verbot der wendisch/sorbischen Gottesdienste
1942 Ein Kiekebuscher Bürger gibt sich als Wunderheiler für Tiere und Menschen aus, er muss für zwei Jahre ins Gefängnis
1945 15. Februar – Schwerster Bombenangriff auf Cottbus, 459 amerikanische B 17-Bomber werfen ihre todbringende Last auf Cottbus ab. Die Bomber fliegen über Kiekebusch und werfen Bomben ab, mehrere Häuser zerstört, drei Menschen sterben. Bau einer Panzersperre mit Panzergraben von Karlshof bis Koppatz
16. April – ist in Kiekebusch der Divisionsgefechtsstand der SS-Panzerdivision „Frundsberg“. Der Gefechtsstand wird von den Russen im Bahnhof Kiekebusch vermutet und bombardiert. Der Güterschuppen des Bahnhofs brennt ab. Alle Brücken werden von der deutschen Wehrmacht gesprengt, auch in Kiekebusch die Eichlerbrücke, die Kirchsteigbrücke, die Autobahnbrücke und die Bahnbrücke über die Spree
1946 Bodenreform, Ländereien von Graf Pückler werden aufgeteilt
1957 Gründung der LPG Kiekebusch
1958 11. Juli – Eröffnung des zum Bau der Jugend erklärten Teilabschnittes der Pioniereisenbahn vom Tierpark bis zur Friedenseiche in Branitz. Hochwasser, Kiekebusch steht einen halben Meter unter Wasser
1964 In Kiekebusch wird ein Containerbahnhof geplant, der Containerbahnhof am Spreewaldbahnhof in Cottbus soll geschlossen werden
1972 Im Branitzer Wald Nähe Kiekebusch wird Erdöl gefördert
1974 Kiekebusch wird zum Bergbauschutzgebiet erklärt, d.h. Kiekebusch soll vom Bergbau in Anspruch genommen werden und der Tagebau Cottbus Süd errichtet werden, die Hälfte des Dorfes soll abgerissen werden und Trassen für Autobahn und Reichsbahn werden, bei Verwirklichung der Bergbaupläne wäre das Ende von Kiekebusch nahe gewesen
1975 Um den Tagebau Cottbus Süd zu eröffnen, soll die Hälfte von Kiekebusch weggerissen werden
1978 Sylvester, Katastrophen-Winter, binnen eines halben Tages fallen die Temperaturen um 21°C, Kiekebusch ist mehrere Tage ohne Strom
1981 24 Juni – Hochwasser der Spree, der Pegelstand lag bei 3,22 Metern und damit 1,69 Meter über normal, die Dämme an der Spree halten
1988 Baubeginn für die zentrale Trinkwasserversorgung in Kiekebusch
1990 Kiekebusch hat 850 Einwohner
1990 Das Bergbauschutzgebiet in Kiekebusch wird aufgehoben, der Tagebau Cottbus Süd wird aufgegeben, in Kiekebusch kann wieder gebaut werden
1991 In Kiekebusch wird in der Gaststätte „Kelch“ ein Parteitag der Rep`s begangen
1992 Kiekebusch und 18 Gemeinenden gehören zum Amt Neuhausen, Amtsdirektor wird Herr Arno Walth, Wiedereinrichtung und Weihe des Pücklerschen Erbbegräbnisses
1993 Die Gemeindevertreter von Kiekebusch lehnen eine Eingemeindung zu Cottbus ab. Übertragung der Schulträgerschaft von 11 Gemeinden auf das Amt, der Kreis Cottbus-Land geht in den Landkreis Spree-Neiße auf, die Autonummern lauten ab jetzt „SPN“ 1994 Baubeginn für die Abwasserentsorgung in Kiekebusch, Wiederaufbau der im Krieg gesprengten Spreebrücke am Kirchsteig (Madlower Straße)
18.06. Freiwillige Feuerwehr Kiekebusch begeht 60jähriges Jubiläum
1997 29. Januar – Übernahme der Schulträgerschaft von der Gemeinde Kiekebusch
am 13.Juli begrüßt Kiekebusch den 1000 Einwohner
1998 Demonstration und Protest zur Baumfällaktion gegenüber der Gaststätte Kelch, hier sollen Wohnhäuser errichtet werden
2000 In Kiekebusch ist die neue Gaststätte „Spreeperle“ fertiggestellt, Beginn Neubau des Kiekebuscher Wehres
2003 29. Januar – Demo der Bürger von Kiekebusch in Potsdam gegen die Ausgliederung der Gemeinden Kiekebusch, Groß Gaglow und Gallinchen
28. Februar – Demo von 3500 Bürgern von Kiekebusch nach Groß Gaglow gegen die Zwangseingemeindung
15. Juni – 100 jähriges Bestehen des Sportvereins Kiekebusch
26. Oktober – Zwangseingemeindung von Kiekebusch zu Cottbus, die Gartenstraße wird umbenannt, da sich viele Straßennamen gleichen, neue Postleitzahlen für die „neuen Stadtteile“
2004 Gründung des Bürgervereins
2007 die Gemeinde hat 1350 Einwohner
2005 Kiekebuscher Bürger arrangieren sich für den Bau der Bahnhofstraße mit einem Radweg
2007 In Kiekebusch wird das Dorffest unter dem Motto „580 Jahre Kiekebusch“ gestellt und in einem Umzug die 580 Jahre Dorfgeschichte dargestellt. Gleichzeitig wird das Buch „Kiekebusch in den Jahren nach 1835“ fertiggestellt, das aus handgeschriebenen preußischen Originalunterlagen über die Agrarreform in Kiekebusch mit der Gutsherrschaft unter dem Fürsten Pückler besteht. Der Haltepunkt Kiekebusch wird wegen fehlender Fahrgäste geschlossen
2008 die fünf Jahre Übergangsfrist zur Eingemeindung zu Cottbus sind zu Ende, Kiekebusch ist ein Stadtteil von Cottbus Fertigstellung und Einweihung der neugebauten Mühlgrabenbrücke
2011 im August, September und Januar Hochwasser der Spree, durch den Stausee werden ca. 70 m³/s abgegeben, die Dämme an der Spree halten, sind aber marode, Elsa Bartusch stirbt mit 102 Jahren als älteste Bürgerin von Kiekebusch
2012 Sanierung des Weizenackergrabens entlang der Hauptstraße
2013 Anfang Juni. Hochwasser der Spree, durch den Stausee werden kurzfristig 115 m³/s abgegeben, das Wasser erreicht das natürliche Überschwemmungsgebiet innerhalb der Deiche. In Frauendorf ist ein Damm gebrochen und hat Wiesen und Wald überspült, in Cottbus sind mehrere Brücken durch unterspülte Pfeiler baufällig geworden und müssen neu gebaut werden

“Die Chronik von Kiekebusch”
Bilder und Text mit freudlicher Genehmigung von Peter Jurke © 2014/2016